Militärstaat in Europa

#Russlands Militärmaschinerie kommt immer stärker in Gang. Schiere Masse und brutaler Einsatz sind gewaltig. Hat Folgen für #Ukraine Krieg. Völlige Niederlage Russlands ist ebenso unwahrscheinlich wie völliger Sieg der Ukraine, trotz qualitativ hochwertiger Waffentechnik. Zeit arbeitet für Russland, fordert Westen und #NATO immer stärker heraus. Zugleich wächst Chinas Macht und Militär. Kann sehr ungemütlich werden: Zustand zwischen wachsenden Spannungen, Aufrüstung und latentem Krieg. Direkte Miliäraktionen denkbar (Taiwan).

Wird weitereichende politische Auswirkungen haben: Ein aggressiver Militärstaat / Diktatur mitten in #Europa verändert europapolitische und geopolitische Lage nachhaltig. Massive Bedrohung für Europa, drohende Spaltung und Neugruppierung (Ungarn, Serbien, Türkei). Jetzige Spannungen wirken wie ein noch ‚harmloses‘ Vorspiel. Zerreißprobe für EU.

Aufgabe von Wissenschaft und Politik derzeit: Realistische Szenarien durchspielen.

P.S.: Auf die Frage, ob die zahlenmäßige Überlegenheit der Russen durch westliche Militärtechnik aufzuwiegen sei, antwortete Kiews BotschafterMakeiev zurückhaltend: „Ich bin kein Militärtechniker, ich kann Ihnen nicht sagen, ob ein Panzer fünf Soldaten ersetzt.“ Tatsache sei aber, dass die russischen Angriffe mit moderner Waffentechnik viel effizienter abzuwehren sind. @ntvde

siehe auch Tweet

Moskau verschärft Zerstörung -„totale Raketenangriffe“ auf Ukraine

Die Ukraine fordert von den Vereinten Nationen, wegen Brandgefahr eine Schutzzone um die Atomruine Tschernobyl einzurichten. Zudem berichtet sie von schweren Luftangriffen auf die Städte Kiew, Luzk, Riwne und Charkiw. Mit einem regelrechten Bombenteppichen werde Mariupol eingedeckt.

Die ukrainische Führung warf dem russischen Militär unterdessen eine „unmenschliche Taktik“ vor. Dazu gehörten etwa die „partielle oder totale Blockade von humanitären Korridoren, Blockade der belagerten Städte“, schrieb Präsident Wolodymyr Selenskyjs Berater Mychajlo Podoljak am Sonntagabend auf Twitter.

Quelle: @ntvde https://www.n-tv.de/politik/Ukraine-meldet-totale-Raketenangriffe-auf-Staedte-article23228049.html

Selenskyj nennt Zerstörung in Mariupol schlimmer als Tschetschenien

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnet die Situation in Mariupol als eindeutige humanitäre Katastrophe. Die östliche Hafenstadt wird seit Wochen von Russland bombardiert. „Alle Ein- und Ausgänge der Stadt Mariupol sind blockiert“, sagte Selenskyj in einer Videoansprache. „Der Hafen ist vermint.“ Es sei unmöglich, Lebensmittel, Medikamente und Wasser dorthin zu bringen. Selbst die Zerstörungen durch die russische Armee in Tschetschenien seien mit der Situation in Mariupol nicht vergleichbar. Russland bestreitet Angriffe auf Zivilisten in der Ukraine. Beide Seiten geben sich gegenseitig die Schuld dafür, dass die humanitären Korridore aus Mariupol nicht geöffnet wurden. (Reuters)

Russland vernichtet die Ukraine

Marina Weisband bei Anne Will 20. März 2022

„Aber wir müssen alles machen, was für uns zur Verfügung steht, um diesen Krieg nicht mitzufinanzieren“, findet Weisband. „Denn wenn wir in der Ukraine verlieren, dann haben wir keine Garantie mehr für Frieden, weil dann nichts mehr zählt außer der Frage, wer gerade das stärkere Militär und die meisten Atomwaffen hat. Da stehen wir auf der Verliererseite.“

„Wir könnten mit einem kurzfristigen Energieembargo viel ausrichten“, sagt Weisband im Laufe der Sendung. Damit wiederholt sie einen Vorschlag des ukrainischen Botschafters Andrij Melnyk. Der hatte am Donnerstag in der ZDF-Sendung Maybrit Illner ein auf zwei Monate befristetes Wirtschaftsembargo gegen Russland ins Gespräch gebracht, um den Ukrainekrieg schnell zu beenden.

Quelle: https://www.n-tv.de/politik/Naechsten-Winter-wird-es-keine-Ukraine-mehr-geben-article23210599.html