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Phomi: Buchvorstellung Volker Gerhardt

Volker Gerhardt, Der Sinn des Sinns. Versuch über das Göttliche, 2015

Volker Gerhardt, Sinn des SinnsGerhardts Arbeit beeindruckt nicht nur durch den Umfang, sondern auch durch die Fülle der Gedanken und Bezüge, die er oft unausgesprochen zu anderen philosophischen Entwürfen und Autoren herstellt (er ist ausgesprochen sparsam mit Anmerkungen). Er nennt seine Darstellungsweise eine „narrative Rekonstruktion“ (36). Dieser Methode ist es vielleicht geschuldet, dass Gerhardt sehr breit und ausladend darstellt und eine Redundanz bietet, die bisweilen ermüdet.

Die Aufgabe einer rationalen Theologie ist groß und das Ziel ambitioniert, immerhin gilt es, einen über hundertjährigen Traditionsabbruch aufzuarbeiten. Das Ergebnis ist recht ambivalent. – Langer Text neu im Blog Phomi!

Das Maß und das Übermaß des Sinns

oder als eBook (PDF) HIER

Gedanken zum existentiellen Thema des Bösen.

In einer Welt voller Fortschrittsglauben und medial bestätigtem Optimismus – ganz zu schweigen von dem Standard-Grinsen in der Werbung – ist die Rede vom Bösen (substantivisch) deplaziert.

Gernica

Gernica

Eine Anthropologie ohne das Bedenken des Bösen ist zumindest keine realistische Anthropologie. Die Präsenz des Bösen ist etwas anderes als eine subjektive Disposition, mehr als ein nur störendes Verhalten. Das Böse zerstört und verstört. Es sollte Thema philosophischer Ethik sein.

Neu im Blog: Das Böse.

Phomi-Blog: Zukünftige Philosophie

Wie kann der naturwissenschaftliche Wissensbegriff für die zukünftige Philosophie aufgebrochen und auf eine interkulturelle Philosophie des Geistes hin ausgeweitet werden? Skizzen philosophischer Fragen und Aufgaben.

Synagoge Berlin

Synagoge Berlin (c) Wikimedia

Ich möchte aus subjektiver Sicht und auf der Basis begrenzter Lektüre diejenigen Fragen stellen und daraus folgende Aufgaben beschreiben, die mir im Blick auf eine zukünftige Philosophie wichtig erscheinen und die von einem allgemeinen Interesse geleitet sind.

Hier geht es zum Blog-Beitrag.

Religion und Gewalt

Prozession

Katholische Prozession

Religionen proklamieren den Frieden und bringen immer wieder Streit. Besonders die drei monotheistischen Religionen Judentum, Christentum, Islam verstehen sich als Friedensreligionen. Alle drei haben aber zugleich ihre Gewaltgeschichte. Auch Buddhismus und Hinduismus sind nicht gewaltfrei. Liegt es an den Menschen oder an den Religionen selbst? Was treibt Religion immer wieder zu Zwang und Gewalt?

Einige Materialien zum Thema stehen weiterhin hier zur Verfügung (VHS-Kurs-Materialien 2015)