Schlagwort-Archive: Geschichte

Neu bei publicopinia: Alte Welt zerbricht

EU-FlaggenDie alte Welt zerbricht; aus europäischer Sicht bricht sie zusammen. Aus chinesischer Sicht dürfte sie eher aufbrechen – zu neuer Blüte. Ein Auseinanderbrechen ist es allemal. Im Westen um den Atlantik herum erodieren Bündnisse, Freundschaften und gemeinsame Interessen schneller, als man es sich bisher vorstellen konnte.

Ein Ende merkt man deutlich dann, wenn es eingetreten ist. Für mein Gefühl ist heute der Punkt erreicht, an dem man sagen kann: Die letzten Jahrzehnte und ihre Regeln, Sicherheiten und Vertrautheiten, ihre Probleme und Lösungen, sind definitiv Vergangenheit. Heute ist ganz anderes erforderlich, etwas ganz Neues beginnt. Ob es schlimm wird oder gut wird, weiß man nicht, denn wir haben viel zu verlieren. [mehr lesen ->]

Die alte Welt zerbricht

Über die neue Unübersichtlichkeit

Brexit

Brexit 2016

Die neue Unübersichtlichkeit und Multikomplexität zwingen zur Pragmatik in den Handlungsmöglichkeiten und zur Bescheidenheit in den Zielen. Vertrauen erwecken und Zusammenhänge erklären wird zur Hauptaufgabe. Gewinnen werden sonst nur die großmauligen Verführer und Verkäufer einfacher Lösungen.

 

Neu im Blog publicopinia: Die neue Unübersichtlichkeit

publicopinia: Demokratie in der Geschichte

Berlin 1989

Berlin 1989

Die Demokratie als Staatsform und gesellschaftliches Idealbild ist geschichtlich entstanden und unterliegt, wie alles in der Welt, grundlegenden Veränderungen. Niemand wird darauf wetten können, ob es in 100 Jahren noch ein demokratisches Deutschland, eine funktionierende EU, freien Welthandel, einen kapitalistischen Westen, humanitäre Werte mit der Anerkennung universeller Menschenrechte noch geben wird.

Neu im Blog:

Demokratie – Aufstieg und Fall einer Staatsform

Nida-Rümelin über aktuelle Philosophie

Julian Nida-Rümelin:
„Der Wissenschaftsjournalismus ist in Deutschland nicht in bester Verfassung. Es gibt einige Wissenschaftler, die gute, allgemein lesbare Bücher und gelegentlich auch Zeitungsartikel verfassen, und es gibt einige wenige Journalisten, die von der Wissenschaft, über die sie schreiben, profunde Kenntnis haben. Aber die Wissenschaftsjournalistik als Ganze ist in Deutschland, etwa auch im Vergleich zu den USA, schwach ausgeprägt.“

Hochkeppel

Willy Hochkeppel, Philosophische Traktate

Nida-Rümelins Rezension „Pathos der Nüchternheit“ von Willy Hochkeppel, Philosophische Traktate abseits des Geläufigen: Revisionen, Alternativen, Prospekte, 2016, ist in der Süddeutschen Zeitung vom 12. Mai 2016 zu lesen.

 

Geschichte und Geopolitik

Neu in publicopinia: Geschichte und Geopolitik

Pegida

Pegida, Dresden – Wikimedia

Das Ende der Geschichte wird proklamiert als Katastrophe oder als Paradies. Nüchterner zeigt sich, dass nichts so sicher ist wie die Veränderung. Ein pragmatisches Plädoyer für diskursive Liberalität.

Die westlichen Gesellschaften mit ihren repräsentativen Demokratien, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten, aber auch mit den schreienden Ungerechtigkeiten ihrer kapitalistischen Ökonomien haben wahrhaftig noch eine Aufgabe. Das Programm einer ‚westlichen‘ Reform auf Grund der neuzeitlich aufgeklärten Werte gilt es selbstbewusst zu formulieren und zukunftsgerichtet zu vertreten. Rationalität und Liberalität können sich selbst behaupten.

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