publicopinia: Demokratie in der Geschichte

Berlin 1989
Berlin 1989

Die Demokratie als Staatsform und gesellschaftliches Idealbild ist geschichtlich entstanden und unterliegt, wie alles in der Welt, grundlegenden Veränderungen. Niemand wird darauf wetten können, ob es in 100 Jahren noch ein demokratisches Deutschland, eine funktionierende EU, freien Welthandel, einen kapitalistischen Westen, humanitäre Werte mit der Anerkennung universeller Menschenrechte noch geben wird.

Neu im Blog:

Demokratie – Aufstieg und Fall einer Staatsform

Phomi-Blog: Zukünftige Philosophie

Wie kann der naturwissenschaftliche Wissensbegriff für die zukünftige Philosophie aufgebrochen und auf eine interkulturelle Philosophie des Geistes hin ausgeweitet werden? Skizzen philosophischer Fragen und Aufgaben.

Synagoge Berlin
Synagoge Berlin (c) Wikimedia

Ich möchte aus subjektiver Sicht und auf der Basis begrenzter Lektüre diejenigen Fragen stellen und daraus folgende Aufgaben beschreiben, die mir im Blick auf eine zukünftige Philosophie wichtig erscheinen und die von einem allgemeinen Interesse geleitet sind.

Hier geht es zum Blog-Beitrag.

Nida-Rümelin über aktuelle Philosophie

Julian Nida-Rümelin:
„Der Wissenschaftsjournalismus ist in Deutschland nicht in bester Verfassung. Es gibt einige Wissenschaftler, die gute, allgemein lesbare Bücher und gelegentlich auch Zeitungsartikel verfassen, und es gibt einige wenige Journalisten, die von der Wissenschaft, über die sie schreiben, profunde Kenntnis haben. Aber die Wissenschaftsjournalistik als Ganze ist in Deutschland, etwa auch im Vergleich zu den USA, schwach ausgeprägt.“

Hochkeppel
Willy Hochkeppel, Philosophische Traktate

Nida-Rümelins Rezension „Pathos der Nüchternheit“ von Willy Hochkeppel, Philosophische Traktate abseits des Geläufigen: Revisionen, Alternativen, Prospekte, 2016, ist in der Süddeutschen Zeitung vom 12. Mai 2016 zu lesen.

 

Geschichte und Geopolitik

Neu in publicopinia: Geschichte und Geopolitik

Pegida
Pegida, Dresden – Wikimedia

Das Ende der Geschichte wird proklamiert als Katastrophe oder als Paradies. Nüchterner zeigt sich, dass nichts so sicher ist wie die Veränderung. Ein pragmatisches Plädoyer für diskursive Liberalität.

Die westlichen Gesellschaften mit ihren repräsentativen Demokratien, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten, aber auch mit den schreienden Ungerechtigkeiten ihrer kapitalistischen Ökonomien haben wahrhaftig noch eine Aufgabe. Das Programm einer ‚westlichen‘ Reform auf Grund der neuzeitlich aufgeklärten Werte gilt es selbstbewusst zu formulieren und zukunftsgerichtet zu vertreten. Rationalität und Liberalität können sich selbst behaupten.

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Religion und Gewalt

Prozession
Katholische Prozession

Religionen proklamieren den Frieden und bringen immer wieder Streit. Besonders die drei monotheistischen Religionen Judentum, Christentum, Islam verstehen sich als Friedensreligionen. Alle drei haben aber zugleich ihre Gewaltgeschichte. Auch Buddhismus und Hinduismus sind nicht gewaltfrei. Liegt es an den Menschen oder an den Religionen selbst? Was treibt Religion immer wieder zu Zwang und Gewalt?

Einige Materialien zum Thema stehen weiterhin hier zur Verfügung (VHS-Kurs-Materialien 2015)