Hat einfach recht.https://t.co/8Hl2d5LCfp
— rgruhn (@rgruhn) April 4, 2022
Kategorie: Politik
Russlands Terror in der Ukraine
Im Kiewer Vorort Butscha sind unter russischer Besatzung grauenhafte Gewalttaten geschehen. Nach dem Rückzug der Angreifer wurden Dutzende, ukrainischer Darstellung zufolge sogar Hunderte tote Zivilisten entdeckt. Auf Videos in den sozialen Netzwerken sind auf der Straße liegende Leichen zu sehen. Das ukrainische Verteidigungsministerium spricht von einem „neuen Srebrenica“ und stellt das russische Vorgehen in Butscha damit auf eine Stufe mit dem Massaker an tausenden Bosniern im Rahmen des serbischen Völkermords im ehemaligen Jugoslawien.
Der Bürgermeister von Butscha berichtete ausländischen Journalisten, dass seit der Befreiung der Stadt bereits 280 tote Zivilisten in Massengräbern beerdigt worden sein. Bis Samstag seien allerdings bei weitem noch nicht alle Leichen geborgen. In einigen Häusern lägen noch ganze tote Familien. Auch in zerstörten Fahrzeugen, mit denen Bewohner offenbar fliehen wollten, befinden sich Berichten zufolge noch zahlreiche Leichen. @ntv.de
Moskau verschärft Zerstörung -„totale Raketenangriffe“ auf Ukraine
Die Ukraine fordert von den Vereinten Nationen, wegen Brandgefahr eine Schutzzone um die Atomruine Tschernobyl einzurichten. Zudem berichtet sie von schweren Luftangriffen auf die Städte Kiew, Luzk, Riwne und Charkiw. Mit einem regelrechten Bombenteppichen werde Mariupol eingedeckt.
Die ukrainische Führung warf dem russischen Militär unterdessen eine „unmenschliche Taktik“ vor. Dazu gehörten etwa die „partielle oder totale Blockade von humanitären Korridoren, Blockade der belagerten Städte“, schrieb Präsident Wolodymyr Selenskyjs Berater Mychajlo Podoljak am Sonntagabend auf Twitter.
Again total missile strikes at 🇺🇦. Lutsk, Kharkiv, Zhytomyr, Rivne. Every day more & more rockets. Mariupol under carpet bombing. 🇷🇺 no longer has a language, humanism, civilization. Only rockets, bombs & attempts to wipe 🇺🇦 off the face of the earth. Does Europe really like it?
— Михайло Подоляк (@Podolyak_M) March 27, 2022
Quelle: @ntvde https://www.n-tv.de/politik/Ukraine-meldet-totale-Raketenangriffe-auf-Staedte-article23228049.html
Selenskyj nennt Zerstörung in Mariupol schlimmer als Tschetschenien
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnet die Situation in Mariupol als eindeutige humanitäre Katastrophe. Die östliche Hafenstadt wird seit Wochen von Russland bombardiert. „Alle Ein- und Ausgänge der Stadt Mariupol sind blockiert“, sagte Selenskyj in einer Videoansprache. „Der Hafen ist vermint.“ Es sei unmöglich, Lebensmittel, Medikamente und Wasser dorthin zu bringen. Selbst die Zerstörungen durch die russische Armee in Tschetschenien seien mit der Situation in Mariupol nicht vergleichbar. Russland bestreitet Angriffe auf Zivilisten in der Ukraine. Beide Seiten geben sich gegenseitig die Schuld dafür, dass die humanitären Korridore aus Mariupol nicht geöffnet wurden. (Reuters)
Russland vernichtet die Ukraine
Marina Weisband bei Anne Will 20. März 2022
Frau Weisband bringt bei #annewill #Ukraine auf den Punkt: „Putin kann Chemiewaffen und taktische Atomwaffen einsetzen, er kann Städte dem Erdboden gleich machen. Er weiß jetzt schon, dass ihn das nichts kosten wird.“ /2 via @ntvde
— rgruhn (@rgruhn) March 21, 2022
„Wenn das die Sicherheitsordnung auf unserer Welt sein soll, brauchen wir eine neue Sicherheitsordnung, weil sonst auf der Welt das Recht des Stärkeren gilt. Wir unterstützen die Ukraine, solange uns das wirtschaftlich nicht gefährdet und wir keine Arbeitslosen haben.“ /3
— rgruhn (@rgruhn) March 21, 2022
„Wir reden bei den verschärften Sanktionen von einem Beginn im nächsten Winter. Aber wenn es so weitergeht, wird es im nächsten Winter keine Ukraine mehr geben“
— rgruhn (@rgruhn) March 21, 2022
„Aber wir müssen alles machen, was für uns zur Verfügung steht, um diesen Krieg nicht mitzufinanzieren“, findet Weisband. „Denn wenn wir in der Ukraine verlieren, dann haben wir keine Garantie mehr für Frieden, weil dann nichts mehr zählt außer der Frage, wer gerade das stärkere Militär und die meisten Atomwaffen hat. Da stehen wir auf der Verliererseite.“
„Wir könnten mit einem kurzfristigen Energieembargo viel ausrichten“, sagt Weisband im Laufe der Sendung. Damit wiederholt sie einen Vorschlag des ukrainischen Botschafters Andrij Melnyk. Der hatte am Donnerstag in der ZDF-Sendung Maybrit Illner ein auf zwei Monate befristetes Wirtschaftsembargo gegen Russland ins Gespräch gebracht, um den Ukrainekrieg schnell zu beenden.
Quelle: https://www.n-tv.de/politik/Naechsten-Winter-wird-es-keine-Ukraine-mehr-geben-article23210599.html
Putins Vernichtungskrieg gegen die Ukraine
Lässt sich feiern wie ein Popstar (18.03.2022)
Ein Stadion in Moskau voller Fahnen, jubelnde Russen und überall das Z-Symbol: Im Strickrollkragen tritt der russische Präsident Putin auf die Bühne, um das achte Jubiläum der Krim-Annexion am 18.03.2014 zu feiern.
Zum achten Jahrestag der russischen Krim-Annexion hat Kremlchef Wladimir Putin die „militärische Spezial-Operation“ in der Ukraine als „heldenhaften“ Einsatz der russischen Armee gelobt. Es würden alle Pläne umgesetzt, sagte Putin im Moskauer Luschniki-Stadion vor Zehntausenden jubelnden Russen mit Blick auf den Krieg in dem Nachbarland. (@ntvde)
Erinnert an Goebbels’ Sportpalastrede vom 18. Februar 1943. Damit sollte die Bevölkerung nach der Niederlage in Stalingrad auf den „Totalen Krieg“ eingeschworen werden. (Wikipedia)