publicopinia: Die Mitte

Was ist die Mitte zwischen wirtschaftsliberal, konservativ, eigenverantwortlich einerseits und sozialökologisch, staatsorientiert und fürsorglich gegenüber den Wechselfällen des Lebens andererseits? Reicht die alte Unterscheidung von rechts und links als Positionsbestimmung noch aus? Wie kann man die gesellschaftlichen Verhaltensweisen, Meinungen, Strategien, kulturellen Orientierungen beschreiben, die heute „die Mitte“ ausmachen?

populismus

Um diese Frage geht es in dem Beitrag „In der Mitte“, dessen Langtext im Blog publicopinia, dessen vollständiger Text dort aber auch als PDF-Datei verfügbar ist.

In der Mitte

Versuch einer Positionsbestimmung

publicopinia: Wahlrechtsreform

Das Wahlrecht zum Deutschen Bundestag soll reformiert werden. Wegen der zahlreichen Überhangmandate sei der Bundestag zu groß geworden. Die Arbeitsfähigkeit werde dadurch beeinträchtigt. So jedenfalls argumentieren die Kritiker des bestehenden Verfahrens („unkontrollierter Aufwuchs des Bundestages“). Das ist allerdings nicht so offensichtlich, wie es scheinen mag. Arbeitsfähigkeit ist ja eine Frage der Organisation und der Räumlichkeiten. Es müsste schon weitere gute Gründe geben, die eine Begrenzung der Zahl der Abgeordneten erfordern. Ich habe noch keine gefunden.

Zum Beitrag im Blog publicopinia

Wahlrechtsreform

Blog: Kapitalismus real

Vom Neoliberalismus zum Globalismus – Eine Skizze des real existierenden Kapitalismus – im Blog publicopinia

Mit dem Etikett „neoliberal“ habe ich immer etwas Schwierigkeiten, es klingt zu sehr nach einem unbestimmten linken Kampfbegriff. Meint man damit das Prinzip der Profitmaximierung, den Vorrang für die Kräfte des Marktes und des Wettbewerbs, so ist das zusammen mit dem Privateigentum an Produktionsmitteln Kapitalismus in Reinform. Ich würde heute lieber vom ‚global und digital entfesselten Kapitalismus‘ sprechen.  Weiter ->

Real existierender Kapitalismus

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im Blog: Schrecksekunde

Es ist kaum glaublich, mit welcher Geschwindigkeit weitergehende Forderungen und eilige Maßnahmen der Lockerung einander ablösen. Es scheint ein Überbietungswettbewerb stattzufinden, welches Bundesland es als erstes wieder zurück in die möglichst vollständige Normalität schaffe, um möglichst wenig aus der üblen Corona-Zeit zurückzubehalten.

Die Schrecksekunde ist also vorbei. Sie dauerte tatsächlich nur gut drei Wochen. Da waren die Bilder aus Italien präsent, die Militärkonvois mit Särgen. Nun werden die Virologen angegriffen als Boten des Bösen, die man für ihre Botschaft verantwortlich und schließlich verächtlich macht.

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Die Schrecksekunde

Der unbändige Drang zu verdrängen

phomi: Ethik Dilemma

Falsche Alternativen führen zu falschen Schlüssen

In der gegenwärtigen Situation der Coronakrise wird die öffentliche Diskussion oftmals von Alternativen geprägt, die ethische Grundfragen berühren und zu scheinbar unausweichlichen Gegensätzen führen. Je grundsätzlicher es klingt, desto unauflösbarer scheint der Gegensatz zum Beispiel zwischen „Freiheit“ oder „Leben“. Also ein echtes Dilemma?

Man sollte aber als Beobachter und erst recht als politisch Verantwortlicher sehr wohl zu unterscheiden wissen zwischen dem, was ethisch und rechtlich geboten ist und was den Grundwerten unserer Gesellschaft entspricht, – und dem, was ins Gemeinwohl gekleidete partikulare Interessen sind, die sich einen Vorsprung oder auch nur eine zusätzliche Chance verschaffen wollen.
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Ethik Dilemma