Archiv der Kategorie: Digitalia

Blog-Link: Plöchinger

Plöchinger →    Was 2017 zählt

2016 und die Folgen — fünf Lehren aus einem schwarzen Jahr für die Auseinandersetzungen, die uns Journalisten noch bevorstehen.

„Wenn Leute wie der Schweizer Lügner, der Troll-Präsident Trump und die anderen Fallensteller den öffentlichen Diskurs in seiner Vielfalt und Qualität bedrohen, dann müssen Journalisten als Vertrauensleute aufgeklärter Bürger eingreifen. Unbeirrbar gegenüber Unsinn, aufklärend gerade auch im Sinne von Transparenz: Darin zu investieren, ist nicht nur eine journalistische, sondern auch eine Business-Leitlinie geworden.“

Publicopinia: Die Disruption der Disruption

VernetzungDie Disruption durch Digitalisierung wendet sich gegen ihre Kinder: Sie verwandelt sich in die Disruption der vernetzten Digitalisierung selber.

Statt emanzipativer Wirkungen hat das Netz aufgrund des inzwischen hohen Grades an digitaler Durchdringung eher verblendende, freiheitsbeschränkende und dissoziale Auswirkungen, die nur die Inbesitznahme digitaler Strukturen durch globale Konzerne und autoritäre Regierungen widerspiegelt. Totalüberwachung ist nicht nur möglich, sondern real.

Im Blog publicopinia:

Disruption des Digitalen

 

FAZ: KI – Hype als Ideologie

„Die Mathematik – bewundert, aber nicht immer verstanden – hat in unserer Gesellschaft die Funktion eines Mythos übernommen. In der Tradition von Pythagoras, Platon und Galilei existiert die unausgesprochene Annahme, dass sich die Natur in ihrer ganzen Fülle mathematisch fassen lässt. Und es ist genau diese Annahme, die die „Philosophien“ von Timotheus Höttges, Miriam Meckel, Stephen Hawking und den Optimisten, die vom digitalen Garten Eden träumen, wie mit einem unsichtbaren Band verbindet. Wenn man sie jedoch hinterfragt, und dafür gibt es gute Gründe, dann bekommt man eine realistischere Einschätzung, was Computer in Zukunft werden leisten können und was nicht.“

Die gut zu lesende Analyse von Marco Wehr findet sich in der FAZ Online.

Marco Wehr ist Physiker und Philosoph in Tübingen. Er beschäftigt sich mit der Beziehung von Körper und Denken sowie Fragen der Berechenbarkeit.