Archiv der Kategorie: Gesellschaft

publicopinia: Gesellschaft kaputt.

Weltweit polarisieren sich Gesellschaften. Das scheint in stärkerem Ausmaß als früher zu geschehen. Den „Oben – unten“ – Gegensatz hat es immer gegeben. Ob Herr – Knecht, Fürst – Vasallen, Kapitalisten – Arbeiter, Establishment – Normalos, Elite – Masse, – die Gegensatzpaare sind vielfältig. Heute kommt die Polarisierung zwischen religiösen (ideologischen) Eiferern und Modernisten, zwischen nationalkonservativen Beharrungskräften und global-freiheitlichen Fortschrittsanhängern hinzu,

Was bleibt, ist die Hoffnung, dass es Wohlmeinende , Gutwillige, sachlich Engagierte und Verantwortliche doch noch irgendwie schaffen, Zeit und Gelegenheit für bessere Lösungen zu finden. Hierbei kann Vernetzung in der Tat helfen. Nicht die digitale Revolution entfacht Hoffnung, aber die dadurch gegebenen Möglichkeiten zur Interaktion und gemeinsamen Aktionen derer, die es nicht einfach treiben lassen wollen. Man muss nur wollen und die heutigen Möglichkeiten nutzen, dann werden sich auch Wege eröffnen, die bisher nicht sichtbar sind. Auch wenn sie klein ist: diese Hoffnung bleibt.

Neu im Blog:

Gesellschaft kaputt

phomi-Blog: Design und Funktion

Technik und technische Produkte umgeben uns ständig, wir nutzen sie fortwährend und selbstverständlich. Uns stößt nur dann etwas Technisches auf, wenn es nicht funktioniert, wie es soll. Funktionierende Technik ist im Alltag ein transparenter Gegenstand oder Vorgang, dem an sich selbst wenig Beachtung geschenkt wird. Wichtig ist das Handeln, die Praktik mit einem bestimmten Ziel, die sich eines technischen Mittels, des Lichtschalters zum Beispiel, bedient. Schon diese wenigen Sätze sind recht voraussetzungsvoll.

Rathausuhr Heilbronn (c) Wikimedia

Über das Verhältnis zwischen der Praxis der Herstellung und den dazu erforderlichen Kenntnissen und Fähigkeiten, also zwischen episteme und techne, denkt die Technikphilosophie nach, genauer die Philosophie der Technikwissenschaften (Theory of Design), die einen Bereich der Wissenschaftsphilosophie darstellt. Auch wenn Technikphilosophie im Wissenschaftsbetrieb hierzulande bislang nur eine geringe Rolle spielt, ist sie keineswegs eine müßige Beschäftigung. Sie sucht die Hintergründe und Zusammenhänge eines so wichtigen Lebensbereiches wie den der ‚Technik‘ analytisch zu erhellen. Eigentlich müsste es eine Basiswissenschaft sein.

Neu im Blog! Einführung in die

Technikwissenschaften

publicopinia: Die Klima – Revolution

Es muss sich also etwas ändern. Es muss sich um unserer Welt willen sehr viel ändern. Es muss sich um unseres Menschseins, unserer Kinder und Kindeskinder willen alles ändern. Und wenn es zuletzt das Klima, seine rasante Veränderung ist, das uns dazu zwingt: zur Klima – Revolution. Zuerst revoltiert „das Klima“, dann revoltiert der Mensch. Vielleicht so – wenn überhaupt.

Vielleicht ist nun doch #fridaysforfuture im Recht, und zwar gerade wegen ihrer Radikalität und Kompromisslosigkeit. Wahrscheinlich brauchen wir diesen Stachel der Jugend, weil sich sonst nichts bewegt und nichts ändert. Noch einmal: Es ist und bleibt sehr, sehr unwahrscheinlich, dass diese Änderung geschieht und ein Erfolg wird.

Klima – Revolution

Mehr als das Drehen an Stellschrauben

publicopinia: Utopie statt Dystopie

Die Krise der globalen Herausforderungen und das Ende des Petrozän.

Die Verstädterung ist ein weltweites Phänomen. Metropolen mit mehreren Millionen Einwohnern nehmen rasant zu und wachsen weiter überall auf dem Globus. Die Versorgung dieser vielen Menschen mit Wohnung, Nahrung und Energie wird ein zunehmendes Problem. Wasser wird zum kostbaren Gut, sauberes Trinkwasser erst recht. Es ist nicht nur der Klimawandel, der in vielen Regionen für Wassermangel sorgt.

Solarkraft
Solarkraft

Auf drei Ebenen sehe ich zunehmend Konflikte sich verschärfen, Ressourcen verknappen und Bereitschaft zu Kompromissen schwinden: beim kaum mehr zu verhindernden Klimawandel, durch das ungebremste Bevölkerungswachstum und bezüglich der sozialen Disparitäten, die Chancen für alle verhindern. –
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Utopie statt Dystopie